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KenFM NATO-Gipfel

KenFM NATO-Gipfel Stellungnahme: Ken Jebsen Ken Jebsen, 1966 im Iran geboren, Vater von drei Kindern, lebt seit 1969 mit seiner Familie in Deutschland. Tätig als Fernseh- und Radiomoderator, ist er seit 2011 freier Journalist. In meinen Augen zählt er zu den intelligentesten und rhetorisch kompetentesten Menschen unserer Medienwelt. Er spricht Klartext. Doch innerhalb der aktuellen politischen Geschehnisse, versucht man vehement ihn zum Opfer der Propaganda-Maschinerie zu machen. Unglaublich, dass wir das Meinungsfreiheit nennen. Er ist jedenfalls, dafür bin ich sehr dankbar, ein wesentlicher Bestandteil in der Bildung meiner Meinung und steht in der Liste meiner Helden in unmittelbarer Nähe von Edward Snowden. Logik und Menschenverstand, kann man mit ihm in Verbindung bringen! In Wales trafen sich am 05.09.2014 die 28 NATO-Staaten um über die globale Sicherheit auf diesem Planeten zu beraten. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und dem Untergang der UdSSR müsste es eigentlich sehr viel friedlicher auf diesem Erdball zugehen. Nur das Gegenteil ist der Fall. Der Kalte Krieg ist zwar offiziel vorbei, aber an seine Stelle trat das große Chaos. Durch den 11. September 2001, waren in den Augen der NATO, über ein Jahrzehnt lang, vor allem die muslimischen Länder die größte Gefahr auf diesem Globus. Das änderte sich vor ein paar Monaten mit der Krim-Krise. Jetzt hat Russland seinen alten Platz wieder eingenommen und sorgt offiziell dafür, dass die NATO über ein neues Sicherheitskonzept und eine neue Doktrin nachdenken muss. Die NATO reagiert, nachdem der Feind agiert hat. So die zentrale Propaganda Botschaft, die aktuell von Wales ausgehen soll. Und wir, voll embeedeter Massenmedien, zumindest im Westen, auch flächendeckend an die Bevölkerung verabreicht wird. Schlägt man die klassischen Gazetten der Bundesrepublik auf, kann man lange nach einer Berichterstattung suchen, die auch nur ansatzweise das Prädikat „Neutral“ tragen könnte. Wohin man blickt stößt man auf Vorverurteilungen des Kreml, zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Westpresse so einig ist, wie die Mineralölindustrie, nachdem sie sich zuvor zu Preisabsprachen getroffen hat. Putin lügt, egal was er sagt und sein Russland kennt nur ein Ziel – expandieren, was faktisch Okkupation der Nachbarn bedeutet oder um es simpler zu sagen, der friedliche Westen kann nicht in Ruhe leben, solange es dem bösen Nachbarn Russland nicht gefällt. Sehen wir uns jene an, die das behaupten, die NATO und suchen wir nach Mustern, die diese NATO Thesen stützen oder im Gegenteil ad absurdum führen. Wer hat seit dem Zusammenbruch der UdSSR sein Territorium um mindestens 8 Staaten erweitert und damit die Pufferzone zwischen Moskau und Mitteleuropa massiv dahinschmelzen lassen. Russland, Nein, die NATO. Sie hat vorsätzlich die Ost-Erweiterung vorangetrieben und rückt seit 25 Jahren, Moskau, chronisch auf die Pelle. Die NATO hat Russland seit der Wiedervereinigung konsequent belogen und tut das bis heute. Es ging nie um eine friedliche Ko-Existenz, es ging immer um ein Ausnutzen der Situation, um das Kräfteverhältnis weiter zugunsten der USA zu verschieben. Wie lange wohl hätte die NATO abgewartet, wenn Moskau ähnlich expandiert hätte. Diese Frage ist alles andere als spekulativ, wie uns die Geschichte gelehrt hat. Die USA, als tonangebendes Mitglied der NATO, lies sich nicht einmal Kuba gefallen. Als die Sowjets seinerzeit versuchten auf Kuba atomarbestückte Raketen zu stationieren, kam es zur Kuba-Krise und die Welt schlitterte nur haarscharf an einem Atomkrieg vorbei. Was viele nicht wissen: Schon damals war das Stationieren der russischen Raketen, vor der Haustür der USA keine Aktion der UdSSR, sondern eine Reaktion. Vorangegangen war die Stationierung von Jupiter Raketen auf türkischem Boden, durch die USA, die als direktes Ziel Moskau anvisierten. Das Bild, das die NATO, auch damals und bis heute zu verbreiten versucht, ist nicht korrekt. Die NATO tut so, als sei sie ein Verteidigungsbündnis, doch ihre DNA folgt der Überzeugung des alten Roms – Angriff ist die beste Verteidigung. Die NATO ist wie eine Glühbirne, die nur leuchtet, wenn Strom fließt und das geschieht nur, wenn Spannung anliegt. Ohne Spannung implodiert die NATO, und die gesamte Industrie hinter ihr – die Rüstungsindustrie. KRIEG ist ihr Leuchtmittel. Sollte sich auf diesem Planeten zu viel FRIEDE verbreiten, ist das eine Kriegserklärung an die NATO und sie muss aus nacktem Überlebenswillen einen frischen Konflikt finden oder besser erfinden. Von daher ist das oben beschriebene neue Credo von Wales 2014 alles andere als neu. Es geht nicht um ein neues Sicherheitskonzept oder eine neue Doktrin, es geht schlicht darum der alten Idee treu zu bleiben um sich selber zu rechtfertigen. Stress machen. Politische Krisen sind eine Blütezeit für die NATO, was sich auch aktuell in ihrem selbstbewussten Auftreten äußert. So wurde vor dem Hauptgebäude der NATO (Standort) eine Friedenstaube in Gestalt eines Eurofighters Taifun3 platziert. Und wer es weniger mit Jagdflugzeugen hat, und sich eher als Fan von Kriegsschiffen sieht, dem bietet die NATO eine alternativ Location: Den Zerstörer GMS Duncan. Die auch für den Laien nicht zu übersehende Botschaft der NATO lautet, glasklar: Militärische Gewalt ist unsere Kernkompetenz. Dieser Tage ist es also wieder einmal der Russe. Er löst den Moslem in den Feindbildcharts ab, nachdem dieser mit dem 11. September 2001, wie aus dem Nichts, den 1. Platz eingenommen hatte. Die USA wurden trotz ihres XXXL-Geheimdienstapparat, jedenfalls offiziell, von 9/11 völlig überrascht! Der 11. September ist bis heute, vor allem für die Geopolitik der NATO, ein Schlüsseldatum. Er markiert jedoch keinen Wendepunkt, im Gegenteil, er bestätigt ein bewährtes Konzept: Wer kann sollte auch. Mit dem Zusammenbruch der UdSSR entstand ein Machtvakuum, vor allem in der Region, in der im Boden ruht, um was es der NATO, als bewaffneten Arm der Wirtschaft, in Wirklichkeit geht. Öl + Gas. Bodenschätze, also! Die US-Strategen, erkannten damals, ein Zeitfenster, das es zu nutzen galt, bevor sich die Gegenseite erholt hätte, das Konzept ging auf. Muslimische Staaten, die über die entsprechenden Bodenschätze verfügten oder von ihrer geologischen Lage wichtig waren, um diese zu erbeuten, wurden in den Fall 9/11 verstrickt und so weit es ging platt gemacht, mit oder ohne UN-Mandat. 18 19

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